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Definition: Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist eine Sicherheitsmaßnahme, die die Identität über zwei verschiedene Authentifizierungsfaktoren bestätigt.
Optionen: Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) können Optionen wie SMS-Codes, Authentifizierungs-Apps, Hardware-Token oder biometrische Daten verwendet werden, um die Identität zu bestätigen.
Anwendungsbereiche: Die Zwei-Faktor-Authentifizierung wird in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen eingesetzt, darunter Onlinebanking, E-Mail-Dienste, soziale Netzwerke, E-Commerce-Plattformen, Unternehmensnetzwerke und Cloud-Dienste.
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist ein Sicherheitsverfahren, das die Identität eines Benutzers über zwei verschiedene Authentifizierungsfaktoren bestätigt. Typischerweise kombiniert sie Wissen (zum Beispiel ein sicheres Passwort) mit einem zusätzlichen Gerät (zum Beispiel ein Mobiltelefon). Dabei wird beispielsweise ein Einmalpasswort an die Onlinebanking-App gesendet.
Die 2FA bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene und verringert das Risiko von unbefugtem Zugriff auf Konten. Selbst bei Kompromittierung des Passwortes ist ein schädlicher Zugriff somit nicht ohne weiteres möglich. Dies erschwert es Angreifern erheblich, Konten zu übernehmen oder auf sensible Informationen zuzugreifen. Die Implementierung von 2FA ist daher entscheidend, um die Sicherheit von Online-Diensten, Unternehmensnetzwerken und persönlichen Daten zu erhöhen. Darüber hinaus ist die 2FA ein effektives Mittel, um den Schutz vor Phishing-Angriffen, Passwortdiebstahl und anderen Formen von Online-Betrug zu erhöhen.
Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung werden in der Regel wissensbasierte Faktoren mit besitzbasierten oder biometrischen Faktoren kombiniert. Erstere stellen dabei die erste Ebene der Identitätsprüfung dar. Zu den wissensbasierten Faktoren gehören:
Passwörter
PINs
Sicherheitsfragen
Besitzbasierte Faktoren bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) beziehen sich auf zusätzliche physische oder digitale Gegenstände. Typische Beispiele sind Smartcards, USB-Token oder Sicherheitsschlüssel. Auch Einmalpasswörter, die über das Mobilgerät gesendet werden, zählen in diese Kategorie. Besitzbasierte Faktoren erhöhen die Sicherheit, indem sie den Zugriff auf ein Konto oder eine Anwendung nur ermöglichen, wenn Benutzer den physischen Besitznachweis erbringen.
Smartcards: Kleine Plastikkarten, die elektronische Informationen speichern und für die Authentifizierung verwendet werden können
USB-Token: Kleine Hardwaregeräte, die an einen USB-Anschluss angeschlossen werden und zur Generierung von Authentifizierungscodes dienen
Sicherheitsschlüssel: Physische Schlüssel oder Geräte, die eine zusätzliche Sicherheitsebene bieten, indem sie eine kryptografische Bestätigung für den Zugriff auf ein Konto oder eine Anwendung bereitstellen
Einmalpasswörter: Einmalig verwendbare Passwörter, die entweder durch eine mobile App generiert oder per SMS gesendet werden und nur für eine begrenzte Zeit gültig sind
Biometrische Faktoren bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung beinhalten die Verwendung von körperlichen Merkmalen zur Bestätigung der Identität. Typische biometrische Faktoren umfassen Fingerabdrücke, Gesichtserkennung, Iris-Scans oder Stimmbiometrie. Biometrische Faktoren bieten eine hohe Genauigkeit und erschweren die unbefugte Nutzung von Benutzerkonten durch Dritte.
Die Mehrfaktor-Authentifizierung wird für unterschiedliche Dienstleistungen angeboten. Meistens lässt sie sich in den Einstellungen an- beziehungsweise ausschalten oder konfigurieren. Besonders häufig kommt die 2FA bei den folgenden Anwendungen zum Einsatz:
Finanzielle Anwendungen wie Onlinebanking oder Zahlungsportale
Offizielle Dokumente wie Regierungsportale, ELSTER oder Plattformen zum Identitätsnachweis
E-Mail- und Social-Media-Konten bieten die 2FA häufig standardmäßig an
Bestimmte Onlineshops, insbesondere solche, die sensible Informationen wie Kreditkartendaten speichern
Durch die Verwendung von zwei unterschiedlichen Authentifizierungsfaktoren wird das Risiko von unbefugtem Zugriff erheblich reduziert
Selbst wenn ein Passwort kompromittiert wird, bietet die zusätzliche Authentifizierungsebene durch einen anderen Faktor eine weitere Sicherheitsebene
Durch die regelmäßige Aktualisierung und Überprüfung der Authentifizierungsmethoden können Sicherheitsrichtlinien besser durchgesetzt und mögliche Schwachstellen frühzeitig erkannt werden
Die Implementierung von 2FA kann zusätzliche Schritte erfordern, was den Anmeldeprozess leicht verlängert
Ein Ausfall eines Authentifizierungsgeräts oder -dienstes – beispielsweise durch Diebstahl – kann zu Anmeldeschwierigkeiten führen
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist eine Sicherheitsmethode, bei der Benutzer sich mit zwei verschiedenen Faktoren identifizieren, um auf ein Konto zuzugreifen. Dies erhöht die Sicherheit erheblich, da selbst bei Kompromittierung des Passwortes eine zusätzliche Barriere vorhanden ist.
Es gibt verschiedene Authentifizierungs-Apps wie Google Authenticator, Authy, Microsoft Authenticator und weitere, die für die 2FA verwendet werden können. Diese Apps generieren zeitbasierte Einmalpasswörter (TOTPs), die in Kombination mit dem Passwort zur Authentifizierung verwendet werden.
Viele Online-Dienste und Plattformen bieten 2FA als zusätzliche Sicherheitsebene an. Es ist ratsam, 2FA auf allen Konten zu aktivieren, die diese Option unterstützen, um die eigenen Daten bestmöglich abzusichern.
Die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentisierung kann die Sicherheit der eigenen Konten erhöhen. Einen vollständigen Schutz gegen Cyberangriffe bietet sie jedoch nicht. Dazu sind weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Online-Sicherheit erforderlich.