Finanzielle Absicherung im Alter durch die 3 Säulen der Altersvorsorge
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Gesetzliche Altersvorsorge: Die gesetzliche oder staatliche Altersvorsorge bildet die Basis der finanziellen Absicherung in Österreich und wird durch Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern finanziert.
Betriebliche Altersvorsorge: Die betriebliche Altersvorsorge ergänzt die staatliche Pension. Sie bietet Vorteile durch Beiträge des Arbeitgebers und steuerliche Vergünstigungen.
Private Altersvorsorge: Die private Altersvorsorge bietet individuelle Möglichkeiten zur Sicherung des Lebensstandards im Alter – beispielsweise durch Tagesgeld, Festgeld oder Veranlagungen in Aktien.
Die Altersvorsorge oder Pensionsvorsorge umfasst alle Maßnahmen, die darauf abzielen, die finanzielle Absicherung im Alter zu gewährleisten. Die staatliche Pension geht sich nach dem Arbeitsleben kaum aus, um den Lebensunterhalt und den gewohnten Lebensstandard vollständig zu decken (Pensionslücke). Daher können zusätzliche Formen der Altersvorsorge genutzt werden, um Versorgungslücken zu schließen und finanzielle Engpässe zu vermeiden. Ziel der Pensionsvorsorge in Österreich ist es, nach den Jahren des Berufslebens ein regelmäßiges Einkommen zu erhalten, um finanzielle Unabhängigkeit zu gewährleisten.
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In Österreich stützt sich die Pensionsvorsorge auf die 3 Säulen der Altersvorsorge. Jede Säule hat dabei eine spezifische Funktion. Diese umfassen
die gesetzliche,
die betriebliche und die
Die gesetzliche Altersvorsorge bildet in Österreich die Grundlage der finanziellen Absicherung im Lebensabend. Sie basiert auf dem ASVG-Pensionssystem (Allgemeines Sozialversicherungsgesetz) und wird durch das Umlageverfahren finanziert. Arbeitnehmer und Arbeitgeber leisten dabei monatliche Beiträge in die Pensionsversicherung, die direkt für den Ruhestand der aktuellen Pensionisten verwendet werden.
Wie hoch die gesetzliche Pension ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählt die Anzahl der Versicherungsjahre, in denen Beiträge in die Pensionsversicherung eingezahlt wurden. Darüber hinaus beeinflusst das Einkommen während des Berufslebens die Berechnung der Pension, da höhere Beiträge zu einer höheren Pension führen. Schließlich ist das Pensionsantrittsalter entscheidend, da ein früherer Pensionsantritt die Dauer der Beitragszahlungen verkürzt und somit zu einer niedrigeren Pension führen kann.
Die gesetzliche Pensionsversicherung kann künftige Pensionisten vor einigen Herausforderungen stellen. Beispielsweise kann die Höhe der gesetzlichen Pension zu einer Pensionslücke führen. Hierbei handelt es sich um die Differenz zwischen dem benötigten Einkommen und der staatlichen Pension.
Zudem kann die demografische Entwicklung dazu führen, dass die Zahl der Erwerbstätigen sinkt, da die Bevölkerung altert. Dadurch fällt die Anzahl der Beitragszahler, während gleichzeitig vermehrt Menschen in den Ruhestand eintreten. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, die gesetzliche Altersvorsorge durch eine betriebliche und private Vorsorge zu ergänzen, um Versorgungslücken in der Pension minimieren zu können.
Eine weitere Form der Pensionsvorsorge in Österreich umfasst die betriebliche Vorsorge. Arbeitgeber leisten dabei regelmäßige Einzahlungen auf ein Pensionskonto oder in eine Pensionskasse. Diese Beiträge bilden die Grundlage der betrieblichen Pensionsvorsorge und werden meist langfristig angelegt, sodass sie bei Pensionsantritt als lebenslange Rentenzahlungen oder als einmalige Kapitalauszahlung zur Verfügung stehen können.
In Österreich bietet das Pensionskonto eine Grundlage, um die Pensionslücke realistisch einzuschätzen. Dieses Konto zeigt, welche Beträge bereits durch Beitragszahlungen erworben wurden und liefert eine Hochrechnung der voraussichtlichen staatlichen Pension bei Erreichen des Pensionsantrittsalters.
Neben den Beiträgen des Arbeitgebers haben Arbeitnehmer häufig die Möglichkeit, die betriebliche Altersvorsorge durch Eigenleistungen zu ergänzen. Diese Eigenbeiträge können entweder direkt vom Gehalt abgezogen (Gehaltsumwandlung) oder als separate Zahlungen geleistet werden. Sie erhöhen das angesparte Kapital und wirken sich positiv auf die Höhe der Pension aus. Arbeitnehmer können so aktiv dazu beitragen, die Pensionslücke zu verringern und ihre finanzielle Absicherung im Alter weiter zu stärken.
Die private Pensionsvorsorge ergänzt die gesetzliche und betriebliche Vorsorge und bietet individuelle Möglichkeiten, um Versorgungslücken im Alter zu minimieren. Sie steht jedem offen und kann flexibel an persönliche Bedürfnisse und finanzielle Ziele angepasst werden.
Es gibt verschiedene Formen der privaten Altersvorsorge, um diese zu gestalten. Sie hängen von der eigenen Risikobereitschaft sowie den finanziellen Möglichkeiten und der bevorzugten Laufzeit ab. Dazu zählen:
Sparprodukte:
Tagesgeld und Festgeld sind risikoarme Produkte, um Kapital aufzubauen. Während Tagesgeld flexibel verfügbar ist, ermöglicht Festgeld durch feste Laufzeiten oft höhere Zinsen.
Kapitalmarktinvestitionen:
Anlagen in Aktien, Fonds oder ETFs bieten Potenzial für attraktive Renditen, die zugleich mit einem höheren Risiko verbunden sein können. Eine langfristige Anlagestrategie kann dabei helfen, Marktschwankungen auszugleichen.
Lebensversicherungen:
Diese Produkte kombinieren Vorsorge und Absicherung. Je nach Vertrag können sie im Alter als Kapitalauszahlung oder lebenslange Rentenzahlung genutzt werden.
Private Pensionsversicherungen:
Sie ermöglichen regelmäßige Zahlungen im Alter und können staatlich gefördert werden, was sie besonders attraktiv macht.
Die private Vorsorge erfordert Eigenverantwortung und Planung. Die Wahl der richtigen Anlageform hängt von individuellen Risikoprofilen und Renditechancen ab. Dennoch kann frühzeitiges und konsequentes Handeln dazu beitragen, finanzielle Freiheit im Alter zu erreichen.
Jede der 3 Säulen der Altersvorsorge bringt spezifische Vorteile und Nachteile mit sich. Die folgende Übersicht weist die wesentlichen Stärken und Schwächen der einzelnen Säulen auf und verdeutlicht, warum eine Kombination mehrerer Vorsorgemodelle sinnvoll sein kann.
Vorteile | Staatlich abgesichert; ermöglicht ein regelmäßiges Einkommen im Alter |
Nachteile | Eventuell Pensionslücke durch begrenzte Leistungen |
Finanzierung | Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern |
Beispiel | Staatliche Pension durch das ASVG |
Vorteile | Zusätzliche Altersvorsorge; mögliche steuerliche Vorteile; Arbeitgeber übernimmt Großteil der Finanzierung |
Nachteile | Abhängig von der Initiative und Stabilität des Arbeitgebers; eingeschränkte Flexibilität der Auszahlungen |
Finanzierung | Arbeitgeberbeiträge, teils Eigenleistungen der Arbeitnehmer |
Beispiel | Betriebliches Vorsorgemodell |
Vorteile | Individuell gestaltbar; potenziell attraktive Renditen; flexible Anlageformen |
Nachteile | Risiken durch Markt- und Anlageentscheidungen |
Finanzierung | Eigenbeiträge durch Spar- oder Veranlagungsentscheidungen |
Beispiele | Tagesgeld, Festgeld, Aktien, Fonds, ETFs, Lebensversicherungen |
Die 3 Säulen der Altersvorsorge ergänzen sich zueinander und bieten die Möglichkeit einer möglichst umfassenden finanziellen Absicherung im Alter. Die folgenden Fragen können dabei helfen, einen besseren Überblick über die Altersvorsorge und deren Möglichkeiten zu bekommen:
Es kann sinnvoll sein, so früh wie möglich mit der Altersvorsorge zu beginnen. Je mehr Zeit zur Verfügung steht, desto größer ist der Effekt des Zinseszinses – insbesondere bei Kapitalmarktinvestitionen wie Aktien oder Fonds. Bei langfristigen Sparmodellen wie Lebens- oder Rentenversicherungen können Anleger von längeren Laufzeiten profitieren.
Die Höhe des Betrags, der für die Altersvorsorge gespart werden kann, hängt von der individuellen Lebenssituation und den finanziellen Zielen ab. Als Faustregel gilt, etwa 10 bis 15 % des monatlichen Nettoeinkommens für die Altersvorsorge zu verwenden. Um den passenden Sparbetrag zu berechnen, kann die erwartete staatliche Pension mit dem voraussichtlichen finanziellen Bedarf im Ruhestand verglichen werden. Dadurch kann die Pensionslücke ermittelt werden. Einige Faktoren im Alter – wie beispielsweise Lebensstil, Inflation und erwartete Kosten – können bei der Ermittlung der Pensionslücke berücksichtigt werden.
Die private Altersvorsorge hängt von der individuellen Lebenssituation ab. Diverse Faktoren, wie beispielsweise
der Beruf,
die aktuelle finanzielle Situation,
die Familienplanung,
der gewünschte Lebensstandard und
die persönlichen Ziele im Ruhestand
beeinflussen die Altersvorsorge maßgeblich. Die Risikobereitschaft ist ein weiterer Punkt: Während einige Sparer in renditestarke, risikoreichere Anlagen – wie beispielsweise Aktien oder ETFs – investieren, suchen andere nach risikoärmeren und planbaren Alternativen.
Für Sparer, die ihre Ersparnisse risikoarm anlegen möchten, können Tagesgeld und Festgeld eine sinnvolle Option bieten. Beide Produkte unterliegen der EU-weiten Einlagensicherung, die bis zu 100.000 € pro Person und Bank absichert.
Tagesgeldkonten sind eine flexible Möglichkeit, Kapital anzulegen, das jederzeit verfügbar bleibt. Die Zinsen sind variabel und orientieren sich an den aktuellen Marktentwicklungen. Für Sparer, die rasch auf ihr Geld zugreifen möchten oder sich eher kurzfristig binden möchten, kann Tagesgeld eine sinnvolle Wahl sein. Mit Tagesgeldkonten von WeltSparen können Sparer von Zinsen mit bis zu 2,46 % p. a. profitieren.
Festgeldkonten bieten eine festgelegte Laufzeit, in der das angelegte Kapital nach Ablauf der Bindungsfrist wieder verfügbar ist. Sparer erhalten hierfür während der gesamten Laufzeit einen festen Zinssatz. Diese Planbarkeit kann Festgeld besonders attraktiv für diejenigen machen, die ihre Ersparnisse langfristig anlegen möchten und Wert auf Planbarkeit legen. Für Festgeld bietet WeltSparen unterschiedliche Laufzeiten – darunter Optionen wie Festgeld für 3 Monate oder Festgeld für 1 Jahr – mit attraktiven Festgeldzinsen von bis zu 3,40 % p. a. an.